Mit traditionellen sowie modernen Advents- und Weihnachtsliedern verzauberten die Schulchöre und das Schulorchester der Ursulinenschule das Publikum im vollbesetzten St. Petri-Dom.
Feierlich eröffnete das Orchester unter der Leitung von Musiklehrerin Tabea Zimmermann den Konzertabend mit Jean-Joseph Mourets berühmtem Barockstück Fanfare Rondeau. Nach diesem gelungenen Auftakt spielte der Siebtklässler Tim Buske mit seiner Blockflöte aus dem zweiten Teil der Sonate in d-Moll von B. Marcello ein beeindruckendes Solo und berührte das Publikum durch seine ausdrucksstarke und filigrane Spielweise.
Anschließend sang der aus fast 50 Sängerinnen und Sängern bestehende große Schulchor unter der Leitung von Musiklehrerin Barbara Kupfer-Baumert den Kanon Ich will den Herrn loben von Georg Philipp Telemann. In dem darauffolgenden Stück Gloria in excelsis Deo, komponiert von Kirchenmusiker Carsten Klomp, entfaltete der Chor seine ganze Stimmgewalt und majestätisch erklangen im Fritzlarer Dom die Worte „Ehre sei Gott in der Höhe!“
Nach diesem Klangerlebnis folgte ein besinnlicher Teil, in dem der Unterstufenchor, ebenfalls geleitet von Barbara Kupfer-Baumert, traditionelle Advents- und Weihnachtslieder (Hört der Engel helle Lieder, Fröhliche Weihnacht überall) vortrug und durch seinen harmonischen Gesang bei den Zuschauern eine andächtige und adventliche Stimmung erzeugte. Beide Chöre wurden virtuos von den Musiklehrerinnen Stephanie Schwarz am Klavier und Nadezhda Ivanova-Pittner am Cello begleitet.
Als das Schulorchester anschließend Rudolph the Rednosed Reindeer spielte, sorgten Lukas Achenbach (Tuba) sowie David Schmidt (Schlagzeug) und Noah Hartl (Percussion) für den nötigen Groove und begeisterten das Publikum, das sich mit einem frenetischen Applaus bedankte. Anschließend spielte das Orchester Pachelbel's Christmas. Die bekannte Melodie wurde abwechselnd von verschiedenen Holz- und Blechbläsern gespielt, sodass die Zuhörer die unterschiedlichen Klangfarben der Instrumente genießen konnten.
Mit der Hymne A Clare Benediction von John Rutter lud der Schulchor mit romantischen Klängen das Publikum zum Träumen ein. Während in Daniel Kantors Night of Silence sich die Frauen- und Männerstimmen mit der Melodieführung abwechselten, spielte Nadezhda Ivanova-Pittner am Cello leise dazu im Hintergrund die bekannte Melodie von Stille Nacht und stimmte so das Publi-kum darauf ein, anschließend das Lied Stille Nacht mitzusingen.
Als das Orchester gegen Ende des Konzertabends Last Christmas spielte, erreichte die Stimmung im Fritzlarer Dom ihren Höhepunkt. Mit sichtbarer Freude und großer Leidenschaft spielten die Musikerinnen und Musiker den modernen Weihnachtsklassiker und entfachten beim Publikum große Begeisterung. Traditionell sangen zum Schluss des Konzertabends die Chöre und das Publikum zusammen das Adventslied Macht hoch die Tür.
Sichtlich beeindruckt von der großartigen musikalischen Leistung bedankte sich Schulleiter Uwe Jüngst bei den aufführenden Schülerinnen und Schülern: „Ihr habt uns nicht nur äußerlich, son-dern auch innerlich zur Ruhe gebracht und uns in Weihnachtsstimmung versetzt.“ Besonders bedankte sich Jüngst bei Barbara Kupfer-Baumert, die ihr letztes Schulkonzert absolvierte, da sie zum Jahreswechsel in den Ruhestand gehen wird. „Du hast bei den Schülern und in der ganzen Schulgemeinde große Spuren hinterlassen!“ Ihr zu Ehren sang eine Gruppe ehemaliger Sänger Maria durch ein Dornwald ging. Seinen Dank richtete Jüngst auch an die Domgemeinde Fritzlar, die den Dom für das Konzert zur Verfügung stellte.
Martin Baumann
Ursulinenschule Fritzlar
Neustädter Straße 39
34560 Fritzlar
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