07/09/2026 0 Kommentare
Ursulinenschüler besuchen Gedenkstätte Buchenwald
Ursulinenschüler besuchen Gedenkstätte Buchenwald
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Ursulinenschüler besuchen Gedenkstätte Buchenwald
Am 25. August 2026 besuchte die Q3 der Ursulinenschule die Gedenkstätte Buchenwald bei Weimar. Der Besuch ermöglichte den Schülerinnen und Schülern eine unmittelbare Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und den Lebensbedingungen der Häftlinge im Konzentrationslager.
Die Beschäftigung mit dem Nationalsozialismus ist ein zentraler Bestandteil des Geschichtsunterrichts. Seit dem Schuljahr 2018/19 ist der Besuch der Gedenkstätte Buchenwald fest im Schulcurriculum des Faches Geschichte verankert. Die Begegnung mit einem historischen Ort ergänzt die Arbeit mit Quellen, Filmen und anderen Unterrichtsmaterialien und macht Geschichte auf besondere Weise erfahrbar.
Bei der Führung über das ehemalige Lagergelände besuchte die Q3 unter anderem den Carachoweg, den Arrestzellenbau („Bunker“), das Lagertor mit der zynischen Inschrift „JEDEM DAS SEINE“ sowie den ehemaligen Appellplatz. Besonders eindrücklich war auch das Denkmal für die Opfer des Konzentrationslagers mit seiner auf Körpertemperatur erwärmten Gedenkplatte. Die Dauerausstellung in der ehemaligen Effektenkammer mit persönlichen Gegenständen, Dokumenten sowie Audio- und Videoaufnahmen verdeutlichte zudem die individuellen Schicksale der Verfolgten.
Der Besuch Buchenwalds richtet den Blick nicht nur auf die Vergangenheit, sondern auch auf die Gegenwart: auf Menschenwürde, Freiheit, den Umgang mit Ausgrenzung und die Verantwortung jedes Einzelnen für eine demokratische Gesellschaft.
Ein besonderer Dank gilt dem Förderverein der Ursulinenschule, der die Fahrt finanziell unterstützt und damit einen wichtigen Beitrag zu dieser Form des historischen Lernens geleistet hat.
Stephan Kolle Leiter Fachbereich II
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