Öffnung der Schule

Ursulinenschüler zu Besuch in Miramar/Peru

Während unseres zweimonatigen Aufenthaltes in Peru, der im Rahmen eines Austauschs stattgefunden hat, haben wir, Lennart von der Ohe und Anna-Lou Schöneberg (E-Phase), auch unsere Partnerschule in Miramar besucht.

Die Erfahrung, die Schule zu besuchen, war überwältigend!

Die Kinder bekommen eine Möglichkeit auf eine bessere Zukunft. Sie haben eine warme Mahlzeit am Tag und haben die Chance auf einen Schulabschluss, was in Peru nicht selbstverständlich ist. Die Kinder denken, dass das „perfekte“ Leben in Deutschland stattfindet. Deshalb haben die kleinen Kinder uns mit ganz großen Augen angeguckt.

Schwester Erika von der Ursulinenschule in Peru hat uns geführt. Sie hat mir einen wichtigen Satz gesagt: „Die Kinder leiden nicht nur unter materieller Armut, sondern mehr unter psychischer Armut!“ Der Satz geht mir bis heute nicht mehr aus dem Kopf.

Durch Spendenläufe von unserer Schule wurden eine Überdachung gebaut, Fenster eingebaut, eine Psychologin eingestellt, Toiletten installiert, usw.

Die Schule bräuchte jedoch noch eine Überdachung und eine zweite Psychologin für Musik- und Sporttherapien. Die Kinder sind so niedlich und gehen total gerne in die Schule, und mir ist das Herz aufgegangen zu spüren, wie die Kinder sich freuen. Es ist so schön, was unsere Schule durch zahlreiche Spendenaktionen alles erreicht hat.

Wir haben mit den Kindern getanzt und gesungen und jedes Lächeln war eine große Bereicherung. Ich kann von Lennart und mir sagen, dass es eine wertvolle und unheimlich schöne Erfahrung war. Wir sollten mehr schätzen, wie gut es uns geht. Jeder, der die Möglichkeit hat, einmal nach Peru fliegen zu können, sollte dies wirklich umsetzen. Peru bietet so viele Möglichkeiten! Es war mit Abstand die beste Zeit unseres Lebens!

Anna-Lou Schöneberg