Öffnung der Schule

Pizza, Pasta, neue Freunde

  1. ERASMUS+-Treffen in San Miniato/Italien (Mai 2018)

Sollten wir die Woche in Italien zusammenfassen, so würden uns diese Begriffe sofort in den Sinn kommen. Nicht weniger wichtig ist jedoch der eigentliche Grund für unsere Reise vom 20.05. – 26.05.2018 in die wunderschöne Toskana.

„YOUNG TOURISM: listen and discover“- Audioguides in sechs Sprachen: nicht nur auf den ersten Blick ein großes Vorhaben! Als wir jedoch am Ende der Woche die Ergebnisse hörten, waren wir alle mehr als beeindruckt und wussten, dass sich unsere Bemühungen ausgezahlt haben. Das verdanken wir besonders den Experten der Firma „AudioGuide“, die uns in die Geheimnisse des Verfassens eines ansprechenden Skripts und die Aufnahme einführten. Mit dabei waren ein „storyteller“ – wir wussten gar nicht, dass so etwas ein Beruf ist! – und ein Schauspieler, der es verstand, uns zum szenischen Sprechen der Texte zu animieren. Dieses Unternehmen ist verantwortlich für die Audioguides in zahlreichen namhaften Museen in Florenz, Rom, Mailand usw. Wir hatten es also wirklich mit Profis zu tun! Ob als Großvater, Händler, Kaiser oder Reiseführer nahmen wir Dialoge auf, die den zukünftigen Touristen fünf Sehenswürdigkeiten des malerischen Städtchens San Miniato näherbringen sollen.

Bei unserem sogenannten „G5-Summit“ tauschten wir uns dieses Mal mit unseren Partnern aus Polen, Finnland, Spanien und Italien über die verschiedenen Berufe in den Bereichen Tourismus und Medien, mit denen unser Projekt ja zusammenhängt, aus. Alle Schüler hatten sich zuhause darauf vorbereitet, und es war interessant zu sehen, wie unterschiedlich man präsentieren kann.

Unser internationales Treffen fand auch in der Öffentlichkeit Beachtung: Beim Empfang des Bürgermeisters von San Miniato war sogar das Fernsehen anwesend und am Abend wurde auf „Telegranducato“, dem toskanischen Fernsehsender, eine Sendung über uns ausgestrahlt.

Trotz aller Arbeit in der Schule hatten wir jedoch auch genug Zeit, die umliegenden Städte, Pisa und Florenz, zu erkunden. Aufgrund des Insiderwissens unserer neuen italienischen Freunde konnten wir nicht nur die typischen Touristenziele, wie den schiefen Turm von Pisa oder die berühmte Kathedrale von Florenz Santa Maria del Fiore bewundern, sondern auch weniger bekannte Orte besuchen.

Dank der Gastfreundschaft der italienischen Familien verbrachten wir zahlreiche Abende in internationalen Gruppen. Dann wurde gelacht, lebhaft diskutiert und vor allem jede Menge gegessen. Ob Pizza, Pasta, ‚prosciutto‘ oder ‚formaggio‘- das Essen war immer exzellent.

Am Ende der Woche lernten wir den „moviemaker“ kennen und gestalteten in Zweiergruppen eine kleine Fotodiashow. Dabei realisierten wir, wie viele neue Erfahrungen wir in dieser einen Woche gesammelt und wie viele tolle Menschen wir kennen gelernt haben.

Es bleibt zu hoffen, dass diese Freundschaften bestehen bleiben, und wir blicken mit Vorfreude auf das kommende Treffen in Montijo/Spanien im Oktober!

                       Helena Strehl, Lea Poos (beide Q2) und David Schnurr (E2)