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Begrüßung der Schulleiterin Jutta Ramisch

Gesamtzertifizierung der Ursulinenschule als „Gesundheitsfördernde Schule“ durch den hessischen Kultusminister

„Mens sana in corpore sana – ein gesunder Geist in einem gesunden Körper.“          

ZertifikatLorz KopieEin Sprichwort aus dem antiken Rom, dessen Aktualität zeitlos besteht. Gesundheit, ein wichtiges Gut des Menschen, vor allem im Schulalltag. Körperliches, seelisches und soziales Wohlbefinden aller Schüler und Lehrer und Mitarbeiter zu fördern, ein Engagement, für das die Ursulinenschule in Fritzlar nun mit dem Gesamtzertifikat „Gesundheitsfördernde Schule“ ausgezeichnet wurde.

Die Freude über den Besuch des hessischen Kultusministers Prof. Dr. R. Alexander Lorz, der das Zertifikat am 15.04.2016 persönlich überreichte, war groß. Allgemeine Euphorie war in der vollbesetzten Sporthalle spürbar und wurde durch den Auftritt des Schulchores der fünften Klassen, unter der Leitung von Stefan Schmitt, das Spiel des Schulorchesters, dirigiert von Eva Heupts, sowie die Vorführung der Einrad- und Akrobatik-AG, unter der Leitung von Johannes Kerpen, stimmungsvoll zum Ausdruck gebracht. Eine gelungene Präsentation von Sonia Komnick zeigte die zahlreichen und vielfältigen Aktivitäten und Angebote der Ursulinenschule.

Schulleiterin Jutta Ramisch begrüßte den Kultusminister, die leitende Schulamtsdirektorin des Schulträgers Bistum Fulda, Frau Julia Metzger, Stephan Uhde und Ruth Pfannstiel, die Dezernenten des staatlichen Schulamtes Schwalm-Eder und Waldeck-Frankenberg, sowie Wolf Wille als Berater für gesunde Schule und Ahmed Al Samarraie, den Vertreter des Umweltbildungszentrums Licherode. In ihrer Rede betonte Ramisch den Leitspruch der Schule: „Glauben leben, Gemeinschaft fördern, Persönlichkeit stärken“ und lobte das gesundheitliche Bewusstsein innerhalb der Schulgemeinde, warnte jedoch auch davor, eine Gesellschaft dürfe sich nicht nur ausschließlich über den Begriff der Gesundheit definieren, da dies zur Ausgrenzung physisch Schwächerer führe.

Der hessische Kultusminister hob in seiner Ansprache die intensive Arbeit an den Teilzertifikaten hervor, welche vor acht Jahren begonnen hatte. Darüber hinaus bringe der Leitspruch der Schulgemeinde gegenseitigen Respekt zum Ausdruck, doch um einen guten Umgang mit den Mitmenschen zu pflegen, müsse man auch auf ein fürsorgliches Verhalten sich selbst gegenüber achten. Dies sei der Grundgedanke des Gesundheitszertifikates.

Das verliehene Gesamtzertifikat, welches maßgeblich durch die Steuerungsgruppe unter der Leitung von Sören Singer, Catja Siebert und Saskia Erbuth erarbeitet wurde, besteht aus vier bereits zertifizierten Teilbereichen: der Ernährung (Schulmensa und Lehrküche), der Bewegung (Sporthalle, Schwimmbad und Angebot diverser Outdoorsportanlagen, wie z.B. den Tischtennisplatten und dem Kletterpark), der Sucht- und Gewaltprävention (u.a. vertreten durch die Streitschlichter-AG, das Schulpastoralteam sowie die Schulpsychologin) und der ökologischen Nachhaltigkeit und Umweltbildung (bestehend aus dem Sozialpraktikum „Compassion“, dem Angebot verschiedener Schüleraustausche im „Erasmus+“-Programm und der jeweils klasseninternen Rollenvergabe des Energiesprechers).

Mit dem Erhalt des Zertifikates als gesundheitsfördernde Schule, so Schulleiterin Ramisch, sei jedoch keinesfalls ein Schlusspunkt erreicht. Vielmehr bestärke diese Auszeichnung die Schulgemeinde den eingeschlagenen Weg fortzusetzen.

Von Lisa Neumann