Öffnung der Schule

Jugend debattiert 2020

Auch in diesem Jahr nimmt die Ursulinenschule an dem Wettbewerb „Jugend debattiert“, welcher unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Steinmeier steht, teil. Es ist der größte bundesweite Schülerwettbewerb zur sprachlich-politischen Bildung. Dazu trainierten die Deutschlehrerinnen der Klassen 9G in ihrem Unterricht die fundierte Auseinandersetzung mit einem vorgegebenen Thema, das Ausdrucksvermögen und die Gesprächsfähigkeit, um letztlich jeweils zwei Klassensieger ermitteln zu können. Diese traten dann am 12. Februar zum Schulwettbewerb der Ursulinenschule an. Vor ihren Klassen, die als Zuhörer erschienen waren, diskutierten Maiko Stallmann und Celine Oks (9G1), Lea Werner und Lukas Papadakis (9G2) sowie Ellen-Jolie Fritzsche und Johannes Brosig (9G3) die Themen „Soll in der Schule ein Fach ökologisches Verhalten eingeführt werden?“, „Sollen die Anwendungsgebiete und der Einsatz von Robotern in der Pflege erweitert werden?“ und „Sollen Innenstädte für große Geländewagen (SUV) gesperrt werden?“. Letztendlich konnten Maiko Stallmann und Ellen-Jolie Fritsche die Jurymitglieder Frau Braun, Frau Husemann und Frau Möbus mit ihrer Sachkenntnis und ihrer Gesprächsfähigkeit überzeugen und wurden zu den diesjährigen Schulsiegern ernannt.

Die beiden Schulsieger fuhren am Donnerstag, den 20. Februar, dann nach Wolfhagen, um auf der nächsten Ebene an dem Wettbewerb teilzunehmen. Zu diesem Regionalentscheid traten Ellen-Jolie Fritzsche und Maiko Stallmann gegen Schüler des Friedrichsgymnasium Kassel, der Wilhelm-Filchner-Schule Wolfhagen und der Christine-Brückner Schule aus Bad Emstal an. Auch hier wurde darüber diskutiert, ob ein Schulfach Ökologische Bildung sinnvoll sei und ob „Randalierern bei Sportveranstaltungen der Führerschein entzogen werden sollte“. Unsere Schüler konnten beide mit guter Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft glänzen. Maiko Stallmann wird auf die nächste Wettbewerbsebene gemeldet.

Kristin Merten