Schulleben

Dem Wohle der Kinder verpflichtet  – Fortbildung zum Thema „Prävention von sexualisierter Gewalt“ an der Ursulinenschule

Am Mittwoch, den 26. Februar, nahm das gesamte Lehrerkollegium der Ursulinenschule an einer Fortbildung zum Thema „Prävention von sexualisierter Gewalt“ teil. Eingeladen war ein Expertenteam für das Erkennen und Behandeln von Folgen sexuellen Missbrauchs von der Organisation Innocence in danger. Diplom-Psychologin Julia von Weiler, Sozialpädagogin Regina Lichtenstein sowie der Schauspieler und Traumafachberater Karl-Heinz Zmugg klärten in ihrem Vortrag die Begriffe und Kriterien von sexueller Gewalt und digitalen Medien. Ziel der Veranstaltung war es, den Lehrern Hilfestellungen zu geben, wie man sexuelle Gewalt erkennt, analysiert und wie man schließlich strukturiert und angemessen handelt. Diesbezüglich erläuterten die Referenten die Rolle der digitalen Medien, sozialen Netzwerke und Onlinespiele. Des Weiteren wurden beliebte Täterstrategien, aber auch Tipps im Umgang mit digitalen Medien vorgestellt.

Nach dem Vortrag wurde in Kleingruppen besprochen, wie das Thema sexueller Missbrauch im Unterricht angemessen behandelt werden kann und welche konkreten Hilfestellungen und Handlungsschritte betroffenen Schülern angeboten werden können.

Am Ende waren sich Kollegium und Schulleitung darin einig, dass eine verantwortungsvolle Schule vor diesem Thema die Augen nicht verschließen darf, weil man einzig und allein dem Wohle der Kinder verpflichtet ist. Diesbezüglich ist zu erwähnen, dass an der Ursulinenschule seit 2015 Lehrerin Nadine Lowag als Präventionsfachkraft Ansprechpartnerin für Kollegen und betroffene Schüler ist.

Organisiert wurde die für alle katholischen Schulen verpflichtende Veranstaltung von der Präventionsbeauftragten für das Bistum Fulda, Birgit Schmidt-Hahnel. Bereits am Vorabend hatte es in der Sporthalle einen Elternabend zu diesem Thema gegeben, der von 190 Eltern besucht wurde.

Martin Baumann