Öffnung der Schule

Forschungsbörse

Wie soll die Stadt der Zukunft aussehen? Welchen Beitrag können wir zu einer klimaneutraleren und sozialen Stadt leisten? Was macht das Leben in der Stadt so besonders? Die Oberstufenschüler der Ursulinenschule konnten am 27. Januar im Rahmen der Forschungsbörse gemeinsam mit Wissenschaftlern über die Zukunft der Städte diskutieren.

Aus Bangkok wurde die Wissenschaftlerin Judtih Bopp per skype live zugeschaltet und hielt vor dem Biologie-Orientierungskurs der E1 einen Vortrag zum Thema „Urbane Landwirtschaft“. Städte wie Peking oder Bangkok kennt jeder. Megacitys, die mit Hochhäusern und Beton zugebaut sind. Doch dass in diesen Städten auch Gärten angelegt werden, weiß kaum einer. Bopp forscht seit zwei Jahren zum Thema „Urbane Landwirtschaft“ im Rahmen ihrer Doktorarbeit von Bangkok aus. In der thailändischen Hauptstadt werden z.B. auf Dachterrassen oder in Hinterhöfen verschiedene Nahrungsmittel angebaut. Der Trend, mitten in Bangkok eigene Gärten anzulegen, hat verschiedene Ursachen. Zum einen sehnen sich die Menschen aufgrund der wenigen Grünflächen in der 12 Millionen Einwohnerstadt nach ein wenig Erholung. Zum anderen pflanzen sie aus gesundheitlichen Gründen ihre eigenen Nahrungsmittel an, weil durch die intensive thailändische Landwirtschaft die Lebensmittel stark mit Pestiziden belastet sind.

Parallel zu diesem Vortrag gab es noch zwei weitere Veranstaltungen für die Ursulinenschüler der E-Phase. Zum Thema „Energie- und Klimaschutz kann jeder“ referierte Dipl.-Ing. Matthias Wangelin. Einen weiteren Vortrag zum Thema „Klimawandel und tropische Landwirtschaft“ hielt der Referent Dr. Christoph Steiner.

Seit 2010 bringt die Forschungsbörse Wissenschaft ins Klassenzimmer. Insgesamt 650 Forschende aus Deutschland besuchen Schulklassen und geben Einblicke in ihre Arbeit.