Öffnung der Schule

ERASMUS+-Projekt „youth4media“ startet mit Lehrerfortbildung zu „Erklärfilmen“

„Hi, my name is Peter…“ – dieser Satz wird wohl den 10 Lehrkräften aus Deutschland, Finnland, Italien, Polen und Spanien, die am diesjährigen ERASMUS+-Lehrertreffen vom 13.11. bis 17.11.2019 teilgenommen haben, im Gedächtnis bleiben. Die Schülerinnen und Schüler der Erasmus+-AG der Ursulinenschule werden – gemeinsam mit ihren Partnerschülern aus Europa – in den kommenden zwei Jahren sogenannte „explainity clips“, also Erklärfilme zu verschiedenen wichtigen und aktuellen Themen rund um das Internet erstellen. Diese kleinen, sehr beliebten Videoclips sind dafür gedacht, komplexe Probleme und Fragestellungen auf knappe und leicht verständliche Art und Weise darzustellen.

Um selbst zu wissen, wie man solche Clips in der „Stopmotion-Technik“ erstellt, haben die Lehrer an einer zweitägigen Fortbildung der Agentur „medienblau“ aus Kassel teilgenommen. Auch zahlreiche Lehrer der Ursulinenschule nahmen die Möglichkeit wahr, sich in diesem Bereich fortzubilden, und das in englischer Sprache! Die beiden Trainer Maurice Quentin und Ingo Bever vermittelten auf unterhaltsame und interessante Weise allen das Knowhow und die Freude am Umgang mit der Trickbox.

Nach eineinhalb Tagen Workshop war allen klar, wie viel Arbeit in einem Clip von einer Minute Länge steckt, aber das Lehrerteam hat sich tapfer geschlagen und sowohl den Umgang mit Trickbox und Tablet als auch der entsprechenden Software („Animate It!“, „Audacity“) erlernt.

Durch konstruktive Teamarbeit sind am Ende des Workshops vier durchaus vorzeigbare Clips entstanden:  Die ERASMUS+-Gruppe hat sich in ihren beiden Filmen dem Thema des diesjährigen Projekts „youth4media“ gewidmet und auch schon den 15jährigen Peter, der als Erzählfigur in allen ERASMUS+-Clips auftauchen wird, eingeführt. Themen der Clips, die die Ursulinenlehrer erstellten, sind: „Wie erstellt man einen Erklärfilm?“ und „Umgang mit den Sanitäranlagen in unserer Schule“ – übrigens ein sehr lustiger Clip, der in Kürze hier veröffentlicht wird!

Auch wenn man bestimmte Sätze in dieser Zeit bis zu hundert Mal hören musste, hatten doch alle Beteiligten wirklich sehr viel Freude an der Arbeit und werden den Aufwand, den die SchülerInnen dann im März 2020 in Fritzlar und im Mai 2020 in Italien betreiben, auf gar keinen Fall unterschätzen. Die Lehrer sind dann hoffentlich in der Lage, beratend zur Seite zu stehen!

Das ERASMUS+-Team hat auch abseits der Arbeitszeit sehr gut harmoniert – es ist ja bereits das zweite Projekt mit unseren Partnerschulen.

Eine produktive und freundschaftliche Zeit steht nun vor uns. Mit großer Spannung erwarten wir das erste Schüler-Treffen in wenigen Monaten und freuen uns darauf, unsere Gäste aus Spanien, Finnland, Polen und Italien willkommen zu heißen.

Christian Meyer und Birgit Anders (ERASMUS+-AG-Leiter)

Fotos Rainer Zirzow