Öffnung der Schule

Sozialpraktikum im Rahmen von Compassion

 

Erfahrungsbericht von Sofie von der Ohe Juni 2016

Bericht von Hannah Kuhlmann und Madleen Knieling zum Sozialpraktikum 2016

Compassion-Aktikonsstag Juni 2016

Wir über uns

Die Ursulinenschule Fritzlar in der Trägerschaft des Bistums Fulda steht in der von Angela Merici (1474-1540) im Jahre 1535 begründeten Erziehungstradition des Ordens. Auf der Grundlage des biblischen Menschenbildes ist es Anliegen der Schule, christliche Werte in einer religiös desorientierten und auch indifferenten Welt erfahrbar zu machen und zu vertiefen.

Die Compassion- Initiative

Compassion ist ein durchgängiges Unterrichtsprinzip sozialen Lernens, dessen Ziel es ist, eine Haltung von Solidarität und „Mitleidenschaftlichkeit“ (nach dem Theologen J. B. Metz) gegenüber den Leidenden und Schwachen in unserer Gesellschaft auszubilden und einzuüben.

In den einzelnen Fächern werden Unterrichtsreihen und Projekte zu verschiedenen sozialen und ethischen Fragestellungen durchgeführt. Verschiedene freiwillige diakonische Angebote im Freizeit- und Wahlunterricht der Sekundarstufe 1 stehen den Schülerinnen und Schülern zur Verfügung. Diakonia ist wesentlicher Bestandteil unserer Schulpastoral.

Das Sozialpraktikum

Herzstück von Compassion ist in der Einführungsphase der Oberstufe ein mehrtägiges Sozialpraktikum, welches die Schülerinnen und Schüler in Einrichtungen für alte, behinderte, kranke oder obdachlose Menschen oder beim Leben und Arbeiten in Klöstern und Diakonissenhäusern absolvieren.

Organisation

Seitens der Schule werden den Schülerinnen und Schülern Praktikumsstellen in den Einrichtungen angeboten, aus denen sie „ihre Stelle“ wählen können. In Absprache mit den Koordinatoren ist es auch möglich, selbstständig einen Praktikumsplatz zu finden.

Die Schülerinnen und Schüler sollen mindestens 30 Stunden sozialen Dienst absolvieren. Nach den Sommerferien stellen sie sich  persönlich in den Einrichtungen vor. In der Regel wird der Einsatz vor den Herbstferien stattfinden.

Vorbereitung

An einem Aktionstag während des mündlichen Abiturs werden die Schülerinnen und Schüler auf die Bedeutung des Praktikums und ihre Einsatzorte eingestimmt. Außerdem wird im Fachunterricht das Praktikum vorbereitet und reflektiert.

Ziele des Sozialpraktikums

Unsere Schülerinnen und Schüler sollen Einblicke bekommen in

  • das aktuelle Tagesgeschehen der Einrichtungen
  • Leitbilder der Einrichtungen
  • die Betreuung und Versorgung der Menschen
  • die Lebensgewohnheiten der Menschen.

Die Erfahrungen im Praktikum sollen den Schülerinnen und Schülern eine Hilfe zur eigenen Werteorientierung sein und zur Persönlichkeitsentwicklung beitragen.

Es handelt sich ausdrücklich nicht um ein Berufsfindungspraktikum.

Betreuung der Schülerinnen und Schüler

Die wichtigsten Ansprechpartner während des Praktikums sind Sie, die Betreuenden vor Ort. Sie können Fragen beantworten, Ratschläge geben, Probleme lösen und Unterstützung und Hilfe anbieten.

Die Koordinatoren und Tutoren stehen den Schülerinnen und Schülern und den Einrichtungen in dieser Zeit ebenfalls zum Gespräch zur Verfügung. Wir machen keine Besuche vor Ort in den Einrichtungen.

Nicht zuletzt begleiten Sie, die Eltern, Ihre Kinder in dieser Zeit.

Nachbereitung

Am letzten Tag des Praktikums treffen wir uns in der Schule zu einer Auswertung mit den Koordinatoren und Tutoren, um die persönlichen Erfahrungen auszutauschen und zu reflektieren. Aber auch im Unterricht danach wird auf die Erfahrungen des Praktikums eingegangen. Außerdem stehen Schülerinnen und Schüler am Aktionstag des nächsten Jahres zum Gespräch zur Verfügung.

 

Würdigung des Praktikums

Von den Einrichtungen erhalten die Schülerinnen und Schüler eine kurze Beurteilung (nach Formular), die mit ihnen besprochen wird.  Zum Zeugnis erhalten sie eine Teilnahmebescheinigung. Die theoretischen Einheiten wie der praktische Einsatz werden differenziert benannt.

Bei höherem Einsatz (mehr als 36 Pflichtstunden) wird ein Zertifikat ausgestellt.

Dank

Wir danken Ihnen, den Betreuenden in den Einrichtungen, sehr herzlich für Ihr Engagement, ohne das unser Sozialpraktikum nicht möglich wäre! Sie unterstützen so unsere Schule tatkräftig und helfen den jungen Menschen sozial verpflichtete Haltungen zu entwickeln.

Wir danken auch Ihnen, den Eltern, für alle Unterstützung dieses Projektes!

 

Die Koordinatoren

S. Helga Raband                 Regine Günst

Compassion Präsentation
Beurteilung der Schüler
Flyer Betriebe und Eltern